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Mit dem Hund auf den Berg?

Warum nicht? Was spricht dagegen? 

Ghini unser Hunderl Cookie

Grundsätzlich ist es kein Problem mit einem Hund eine Bergtour zu machen, vorausgesetzt man beachtet einige Punkte!
Beachte jedoch den Punkt: Mit einem Hund auf einer Hütte übernachten!

Gesundheit:
Der Hund muss natürlich gesund und fit sein. Nicht jeder Hund mag oder kann die notwendige Ausdauer aufbringen. Beginne mit deinem Hund am Anfang einfache Touren, man sieht rasch ob der Hund dafür geeignet ist oder nicht.

Meine Hündin Ghini braucht nur den Rucksack zu sehen und geht keinen Schritt mehr von meiner Seite, die Angst Zuhause bleiben zu müssen ist groß und das Theater wenn sie trotzdem nicht mit darf, ist gewaltig!

Planung der Tour:
Sehr wichtig ist es die Tour genau zu planen, denn oft gibt es Streckenabschnitte welche für einen Hund nicht geeignet sind  (Leitern, Kletterpassagen usw.), auch wenn der Hund eine kurze Leiter schafft muss man vorsichtig sein, denn er könnte Steine lostreten.
Nicht jeder Hund mag bei hohen Temperaturen lange Strecken laufen, bei meiner Hündin Ghini war dies kein Problem. Bei Cookie muss ich aufpassen, durch sein schwarzes Fell wird es ihm sehr schnell zu heiß und er sucht sich ein schattiges Plätzchen und dann geht nichts mehr.

Verpflegung:
Wie wir benötigt auch der Hund frisches Wasser und Futter während der Tour. Nicht überall findet man Bäche oder Quellen, daher muss Wasser mitgenommen werden. Speziell im Frühjahr ist das Quellwasser noch sehr kalt, viele Hunde mögen das kalte Wasser nicht. Während einer Bergtour benötigt dein Hund wesentlich mehr Wasser als bei einem normalen Spaziergang.

Ausrüstung:
Es empfiehlt sich ein Brustgeschirr, damit im Notfall dem Hund nicht der Hals abgeschnürt wird. Zusätzlich sollte an einen Regenschutz gedacht werden. Auch ein "Erste Hilfe Paket" gehört zur Ausrüstung, immer dabei ist ein Socken (sollte auch passen) für den Fall das sich der Hund an den Fußballen verletzt.

Übernachten auf einer Hütte:
Kann man leider vergessen, auf sehr vielen Hütten wird man mit einem Hund abgelehnt (wir sind voll)!
Es gab auch schon Hütten wo ich nur etwas trinken wollte und vom Hüttenwirt wegen des Hundes "schief" angeschaut wurde, auch das Auffüllen der Wasserflasche für meinen Hund wurde schon abgelehnt ("Hinter der Hütte ist ein Bach" - diesen gibt es jedoch nicht!), es war immer die selbe Hütte!
Wenn aber einmal ein Bergwanderer gesucht werden muss, dann sind die Hunde willkommen, ein Widerspruch! 
Sie dazu einen Artikel auf orf.at vom 5.7.2006 

Wichtig:
Der Hund gehört bei einer Bergtour an die Leine, es empfiehlt sich eine Laufleine, dadurch kann sich der Hund in der Nähe frei bewegen, dies ist besonders von Vorteil, wenn etwas schwierigere Passagen bewältigt werden müssen. Achte immer auf die Ballen deines Hundes, oft führt der Weg über längere Strecken über Schnee, hier werden die Ballen weich und wenn dann wieder Schotterwege sind, kann sich der Hund an den Ballen leicht verletzen. Daher ist eine Pfotenpflege nach jeder Tour sehr wichtig.

Wenn man Almen quert wo Kühe weiden, ist besondere Vorsicht geboten, denn für Kühe ist der Hund ein Feind!!!
Auf Grund der aktuellen Vorfälle wurde eigens ein Video mit einigen Regeln gemacht.



Weitere Infos über den Umgang mit Kühen auf Almen gibt es hier.

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Hinweise zu den Karten

Sollte nur eine Weltkarte angezeigt werden, versuchen Sie  es bitte später nochmals, in diesem Fall wurden die Daten vom Kartenanbieter nicht bearbeitet!

Die GPS-Daten sind teilweise während der Bergtour aufgezeichnet worden bzw. bei älteren Touren wurden die GPS-Daten mittels digitaler Karten erzeugt!

Bitte beachten Sie, dass es abhängig vom GPS-Empfang bzw. vom verwendeten  GPS-Gerät zu kleinen Abweichungen kommen kann, dies gilt ebenfalls für die GPS-Daten von den digitalen Karten!

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