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Amwai Beach Club Abu Soma

Auch in diesem Jahr sollte der Sommer ein wenig verlängert werden – am liebsten irgendwo im Süden. Unsere Wahl fiel diesmal auf Hurghada in Ägypten. Mein letzter Aufenthalt in Ägypten lag immerhin 15 Jahre zurück, und in Hurghada war ich sogar seit 22 Jahren nicht mehr.

Unser Wunschhotel in der Makadi Bay, in dem wir 2003 bereits zu Gast gewesen waren, war leider ausgebucht. Das war besonders schade, da es ein fantastisches Schnorchelriff hat. Als Alternative entschieden wir uns schließlich für das Amwaj Beach Club Abu Soma in der Nähe von Safaga. Das Hotel liegt zwar etwas abgeschieden, bietet aber einen sehr schönen Strand und soll ebenfalls gute Schnorchelmöglichkeiten haben.

Sonnenaufgang am Flug von Wien nach Hurghada   Im Anflaug auf Hurghada

Die Anlage ist weitläufig, sodass sich die Gäste gut verteilen. Am Strand und am Pool findet man fast immer problemlos freie Liegen.

Kulinarisch gibt es das Hauptrestaurant für Frühstück, Mittag- und Abendessen, zusätzlich ein italienisches und ein indisches Restaurant (beide mit Reservierung), sowie ein libanesisches Restaurant direkt am Strand – am Abend ebenfalls mit Reservierung, tagsüber ohne.

Ein kleiner Nachteil des Hauptrestaurants: Besonders im Innenbereich ist es durch die vielen Gäste sehr laut. Deutlich angenehmer sitzt man auf der Terrasse im Freien.

Vor dem Hotel gibt es einige Shops und eine Apotheke, und für ernstere Fälle sogar eine kleine Arztpraxis. Für einen 1–2-wöchigen Badeurlaub ist alles Nötige vorhanden – wer jedoch Abwechslung oder Unterhaltung sucht, ist hier eher fehl am Platz.

Strand: Der Strand fällt sehr flach ab; bei Ebbe muss man ein Stück gehen, um schwimmen zu können. Schnorcheln ist gut möglich, auch wenn ich schon beeindruckendere Riffe gesehen habe.

Hotelanlage Amwaj Beach Club Resort Abu Soma   Elefant aus einem Handtuch geformt   Amwaj Beach Club Abu Soma   

Da ich in den letzten Jahren oft Trekking- und Wanderreisen gemacht habe, hat meine Frau mehrmals Urlaub in Hurghada gemacht – und dabei die Orange Bay lieben gelernt. Durch mehrere Bootsausflüge dorthin hatte sich eine Freundschaft zu einem Tourguide entwickelt, der diesmal unseren Schnorchelausflug direkt für uns organisierte.

Wir wurden um 06:30 Uhr vom Hotel abgeholt und zu unserem Guide Peter nach Hurghada gebracht. Als kleine Überraschung brachte er seine Tochter Perpetwa mit, die an diesem Tag die Schule auslassen durfte. Die Freude über das Wiedersehen war beiden deutlich anzusehen. Perpetwa blieb den ganzen Tag an unserer Seite, sodass sich Peter um die restlichen Gäste kümmern konnte.

Orange Bay   Orange Bay   Orange Bay

Obwohl wir kein Arabisch und Perpetwa weder Englisch (beginnt aber schon zu lernen) noch Deutsch sprach, verbrachten wir einen wunderschönen Tag miteinander – mit Händen und Füßen funktioniert Kommunikation erstaunlich gut! Am Abend brachte uns Peter persönlich zurück ins Hotel.

Für den nächsten Tag lud er uns zu sich nach Hause ein. Er holte uns ab und brachte uns später auch wieder zurück – insgesamt vier Stunden Autofahrt für ihn. Bei ihm zu Hause wurden wir herzlich von Perpetwa, den Zwillingen Patrick und Persenia sowie seiner Frau Marian begrüßt, und sofort stand ein köstliches Abendessen auf dem Tisch.

Für die Kinder hatten wir kleine Mitbringsel besorgt – das Angebot im Hotelshop gab leider nicht viel her – am meisten freuten sie sich über die Überraschungseier. Beim Zusammenbauen der Spielzeuge wurde ich sofort von allen drei Kindern eingeteilt. Es war ein wundervoller Abend. An dieser Stelle nochmals ein großes Dankeschön an Peter und seine Familie.

Der Rückflug verlief leider nicht ganz nach Plan. Unser Flugzeug, das aus Wien kam, musste aufgrund eines medizinischen Notfalls über Griechenland umkehren und zurück nach Wien fliegen. Dort wurde die Crew gewechselt, bevor es erneut nach Hurghada ging. Mit 4½ Stunden Verspätung konnten wir unseren Rückflug schließlich doch antreten. Wir wurden jedoch jederzeit gut informiert, und am Flughafen bekamen wir ohne Nachfrage Getränke und kleine Snacks. Den Flughafen selbst habe ich nach 22 Jahren kaum wiedererkannt – er wurde stark erweitert. Durch die zusätzliche Wartezeit kenne ich inzwischen fast jede Ecke.

Fazit: Ein sehr schöner Badeurlaub mit vielen neuen Eindrücken und Begegnungen mit wunderbaren Menschen.

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