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Peru 2018 - Lima - Machu Picchu - Salkantay-Trekkung - Santa Cruz-Trekking - - Titicacasee - Reisebericht

Machu Picchu
Peru - speziell Machu Picchu stand schon lange auf meiner Wunschliste, im Mai 2018 war es dann endlich soweit.
Eigentlich wollte ich Peru im Rahmen einer normalen Rundreise besuchen, jedoch stolperte ich über eine recht Interessante Variante welche 2 Trekkingtouren mit einschloss.
Sehr schnell merkten wir das Peru neben Machu Picchu noch sehr viel mehr zu bieten hat. Speziell Cusco ist einen Besuch wert. Bei den Trekkingtouren konnte man  so richtig abschalten und die unterschiedlichsten Landschaften in den Anden genießen.

Ablauf unserer Perureise mit Salkantay und Santa Cruz Trekking

Tag 1: Flug von Wien über Paris nach Lima

Obwohl wir unsere Mitwanderer nicht kannten haben wir diese bereits am Flughafen erkannt, denn jeder von uns hatte einen verräterischen Gestand bei sich. So konnten wir gleich ab Wien zusammen die Reise antreten.
Kurz nach 07:00 Uhr geht unser Flug von Wien nach Paris wo wir nach ca. 2 Stunden ankommen, für das Umsteigen zu unserem Flug nach Lima haben wir nur 45 Minuten Zeit und mit einer Flughafenrundfahrt von Terminal zu Terminal ist dieser Zeitraum recht knapp.
Beim Check-in gab es bereits ein kleines Problem, zwei aus unserer Gruppe waren als ausgecheckt auf der Liste und durften vorerst nicht ins Flugzeug. Das Problem war dann recht rasch gelöst, jedoch war nicht garantiert ob es auch das Gepäck noch rechtzeitig ins Flugzeug schafft. Das Gepäck hat es dann auch noch rechtzeitig ins Flugzeug geschafft, dies erfuhren wir jedoch erst in Lima.
Nach rund 13 Stunden landeten wir sicher in Lima und wurden von der örtlichen Reiseleitung am Flughafen in Empfang genommen und in unser Hotel "Gran Hotel Bolivar" gebracht.
Bereits am Weg ins Hotel waren wir etwas überrascht vom Verkehrsaufkommen und der Fahrweise der Peruaner. Laut Auskunft unserer Reiseleitung gibt es so ziemlich die gleichen Regeln im Straßenverkehr wie bei uns in Europa, jedoch werden diese in Peru nicht wirklich ernst genommen.

Nach dem Bezug unserer Zimmer suchten wir ein Restaurant um zu Abend zu essen, wir folgten der Empfehlung unserer Reiseleiterin und gingen ins Estadio Fútbol Club, wo wir gleich einmal Bier und ein Fischgericht namens Ceviche bestellten. Bei diesem handelt es sich um rohen Fisch, an diesen muss man sich erst einmal gewöhnen, schmeckte jedoch einmalig gut.
Ziemlich erledigt begaben wir uns danach ins Hotel und fielen todmüde ins Bett.
Gran Hotel Bolivar  Gran Hotel Bolivar  Gran Hotel Bolivar  Gran Hotel Bolivar

Tag 2: Am Vormittag kurzer Stadtrundgang durch Lima, am Nachmittag Flug nach Cusco
Das Bett in welches wir am Vorabend todmüde gefallen sind entpuppte sich wohl eher als "alter Opferstock der Inka", denn das Bett war steinhart.
Auch das Frühstück ließ leider auf sich warten, war ansonsten aber in Ordnung.
Um 08:00 Uhr wurden wir von unserer Reiseleitung abgeholt und es ging am Vormittag zu einer kurzen Besichtigung durch die Altstadt von Lima.
Kathedrale, Museo del Convento de San Francisco, Hauptplatz von Lima usw.
Kathedrale von Lima  Basílica y Convento de San Francisco de Lima  Hauptplatz von Lima
Danach ging es retour zum Hotel, wo wir unser Gepäck abholten und zum Flughafen fuhren, von wo wir dann nach Cusco flogen.
Hoch über den Anden  Hoch über den Anden
In Cusco angekommen wollte man uns dann im falschen Hotel einquartieren, der Irrtum war jedoch bald aufgeklärt und wir wurden zum richtigen Hotel gebracht.
Im Hotel Monasterio San Pedro angekommen konnten wir auch gleich die Zimmer beziehen.
Grundsätzlich wäre es jetzt an der Zeit sich an die Höhe anzupassen, denn Cusco liegt schon auf 3400m! Also für ca. 1 Stunde hinlegen, viel Wasser trinken und alles ganz, ganz langsam angehen!
Anscheinend hat da unsere Gruppe etwas falsch verstanden, nach wenigen Minuten waren wir bereits vor dem Hotel versammelt um die Altstadt von Cusco aufzusuchen.
Hunger und Durst waren doch recht groß, also suchten wir ein passendes Restaurant im Zentrum der Altstadt und wurden auch bald fündig. Das Zentrum der Altstadt ist nur 10 Minuten vom Hotel entfernt und daher leicht zu Fuß zu erreichen.
Hotel Monasterio San Pedro  Meerschweinchen am Teller
Gleich einmal eine weitere Spezialität Perus bestellt und dabei fast verhungert. An einem Meerschweinchen (Cuy) ist nicht viel drann......
Viel besser war dann schon das "Cusquena" ein peruanisches Bier, welches uns auf unserer Perureise noch oft begegnen wird. Natürlich haben wir auch eine Kostprobe vom viel gelobten  Pisco versucht, oder waren es doch mehrere. Für unsere Gruppe hat auch diese Art der Höhenanpassung sehr gut funktioniert

Tag 3: Besichtigung von Sacsayhuamán und Cusco
Um 08:30 wurden wir vom Hotel abgeholt und wir fuhren nach Sacsayhuamán welches rund 3 Kilometer oberhalb des Stadtzentrums von Cusco liegt. Die riesige Inka-Ruine ist auf jeden Fall einen Besuch wert.
Sacsayhuamán  Sacsayhuamán  Sacsayhuamán  Sacsayhuamán
Danach ging es mit dem Bus wieder zurück nach Cusco wo eine Besichtigung der Altstadt am Programm stand. Der Nachmittag stand uns zur freien Verfügung, diesen nutzten wir um die Altstadt von Cusco auf eigene Faust zu erkunden. Am Abend gab es dann noch ein Briefing im Hotel für den Salkantay-Trek, danach suchten wir uns wieder ein nettes Restaurant um gemütlich zu Abend zu essen.

Tag 4: Fahrt ins "Heilige Tal der Inka", Besichtigung von Pisac und Ollantaytambo
Früh am Morgen ging es mit dem Bus ins "Heilige Tal der Inka" wo wir Pisac besichtigten und uns dabei wieder gut an die Höhe anpassen konnten, danach ging es weiter zu einem Mittagessen und weiter nach Ollantaytambo. An diesem Abend gingen wir dann doch etwas früher ins Zimmer um unsere Ausrüstung für das Trekking vorzubereiten. Auf ein, zwei, ... abendliche Bier danach haben wir dennoch nicht verzichtet.
Pisac  Pisac  Pisac  Pisac
Ollantaytambo  Ollantaytambo  Ollantaytambo

Tag 5: Fahrt nach Mollepata, Beginn des Salkantay-Trekking, Zeltnacht in Suyroqocha (4480m)
Bereits um 06:00 Uhr wurden wir vom Hotel abgeholt, die Fahrt führte uns zuerst nach Mollepatta wo wir ein spätes Frühstück bekamen. Danach ging es noch einige Kilometer mit dem Bus weiter bevor unser Gepäck auf die Pferde geladen wurde und wir unsere Rucksäcke schultern mussten.
Schon nach kurzer Zeit merkten wir, das ein Teil unserer Gruppe wesentlich schneller gehen könnte als der Rest. Wir führten ein kurzes Gespräch mit unserem Guide "Coco" und wir hatten das O.K. dass wir vorausgehen können. Er erklärte uns kurz den Weg und wo unser Zeltlager für die Nacht sein wird und wir dort warten sollten.

Am Zeltplatz wartete dann schon der Versorgungstrupp (Koch, Hilfskoch und Pferdetreiber) auf uns, der Rest der Gruppe war noch weit hinter uns, daher entschlossen wir uns einen Moränenhang zu besteigen von welchem wir einen tollen Blick auf den Salkantay hatten.
Eine unserer Mitwanderinen bekam in der Zwischenzeit ein paar Symptome der Höhenkrankheit, unser Zeltplatz lag immerhin auf 4480m. Daher entschlossen wir uns nach der Tea Time ein kurzes Stück zum Salkantay-Pass aufzusteigen. Dies sollte Helfen die Symptome zu lindern.
Auch hier trennte sich die Gruppe recht rasch, vier von uns stiegen direkt auf zum Pass und konnten dadurch schon einen Vorgeschmack auf den nächsten Tag bekommen.
Als wir bereits beim Abstieg zum Zeltlager waren kam noch eine weitere Person unserer Gruppe herauf und fragte ob wir am Pass waren. Ja - ich will auch hinauf (Tränen in den Augen), also haben wir umgekehrt und sind nochmals zum Pass aufgestiegen und erlebten einen wunderschönen Sonnenuntergang am Salkantay-Pass - unser Fazit - dies war das Highlight unserer Perureise!
Sonnenuntergang am Salkantay
Sonnenuntergang am Salkantay - die letzten Sonnenstrahlen am Salkantay

Zurück beim Zeltplatz gab es dann Abendessen und wir verschwanden sehr schnell in den Zelten und verkrochen uns in den Schlafsäcken, denn es sollte eine extrem kalte Nacht werden.
Ein Tipp: In der Nacht nicht auf die Uhr schauen wie spät es ist, die kalte Nacht wird dadurch gefühlt nur noch länger!
Gehzeit: ca. 3 Stunden   Streckenlänge: ca. 6,1 Kilometer   Höhenmeter: +720 Meter
Mollepata  Salkantay  Blick hinunter zu unserem Zeltplatz  Am Salkantay Pass 4630m  Sonnenuntergang am Salkantay Pass  Sonnenuntergang am Salkantay Pass  Salkantay

Tag 6: Über den Salkantay-Pass (4630m) nach Collpapampa, Zeltnacht
Von dieser sehr kalten Nacht war sogar unser Guide überrascht. Eine kleine Wasserfläche in der Nähe unseres Lagerplatzes war am Morgen zentimeterdick zugefroren. Die erste Stunde führte uns dann auch noch im Schatten der Berge hinauf zum Salkantay-Pass, erst nachdem uns die ersten Sonnenstrahlen erreichten wurde uns langsam wärmer.
Am Salkantay-Pass teilte sich unsere Gruppe wieder und wir konnten nachdem wir einen Treffpunkt ausgemacht hatten, wieder unser Tempo gehen. Erst beim Treffpunkt konnte uns die Versorgungsmannschaft einholen und wir wurden mit "Crazy People" vom Koch begrüßt, dies sollten wir noch öfter zu hören bekommen.
Nachdem unsere Gruppe wieder komplett war und auch der Rest eine kleine Pause machen konnte, ging es weiter zum Treffpunkt für das Mittagessen. Nach dem Mittagessen ging es weiter nach Collpampa wo unser Zeltlager sein sollte. Neben dem Zeltplatz gab es ein kleines Geschäft, wo wir unser bereits geliebtes Cusquena kaufen konnten. Leider hatte das Geschäft viel zu früh geschlossen.
Gehzeit: ca. 5 Stunden   Streckenlänge: ca. 16,7 Kilometer   Höhenmeter: +262 Meter / -1904 Meter
Salkantay Trek  Salkantay Trek  Salkantay Trek  salkantay 019 20180811 2018699860  salkantay 021 20180811 1686640469  salkantay 022 20180811 1909478356  Zeltplatz in Collpapampa

Tag 7: Von Collpapampa nach Lucmabamba, Zeltnacht auf einer Kaffeeplantage
Nach einem ausgezeichnetem Frühstück marschierten wir in Richtung Lucmabamba, wobei der erste Teil des Weges auf einer staubigen Schotterstraße entlang führte. Zum Glück hielt sich der Verkehr in Grenzen, den die Fahrzeuglenker verringern beim Vorbeifahren ihre Geschwindigkeit nicht und man wird richtig eingestaubt.
Erst nach kurzem Protest beim Guide konnten wir den Fluss queren und den üblichen Weg auf der anderen Seite benützen, dieser ist zwar etwas weiter aber wesentlich schöner zu gehen. Den Grund für den Straßenhatscher erkannten wir auch bald, denn unser Guide hatte für diesen Tag andere Pläne und wollte zu den heißen Quellen in Santa Teresa, dies wäre schneller erreichbar gewesen wenn wir der Straße entlang gelaufen wären. Ebenso wollte er sich auch die Überschreitung von Lucmabamba über Mirador Llactapata nach Hydroelectrica ersparen.
Unser Guide hat aber recht schnell kapiert, dass wir die geplante Tour gehen wollen und nicht in "Heißen Quellen" baden wollen.
Am späten Nachmittag erreichten wir dann unser geplantes Zeltlager bei einer Kaffeeplantage. Welch Wunder: Auch hier gab es einen kleines Geschäft welches uns Cusquena verkaufte, jedoch in 1 Liter Flaschen - so ein Pech auch!
Am Abend gab es noch eine kurze Führung durch die Kaffeeplantage wo uns der Ablauf der Kaffeeernte und die weitere Verarbeitung erklärte wurde. Der Höhepunkt war dann noch der servierte frisch geröstet Kaffee, das kann schon was!
Übrigens: Hier gibt es auch eine komfortable Dusche, allerdings nur mit kaltem Wasser!
Gehzeit: ca. 4 Stunden 30 Minuten   Streckenlänge: ca. 17 Kilometer   Höhenmeter: +245 Meter / -1071 Meter
Gegenverkehr nicht erwünscht  Über diese Brücke muss man gehen  Restplace Shopping Center  Küche unseres Koches - da hatte er aber schon viel Platz  Leckere Bananen  Kaffee rösten  Frischer Kaffee

Tag 8: Von Sahuayaco über Llactapata nach Hydroelectrica und entlang der Bahngleise nach Aguas Calientes
Wohl einer der anstregenteren Tage, denn es wird ein langer Hatscher. Gleich am frühen Morgen geht es bergwärts hinauf nach Mirador Llactapata und auf der anderen Seite wieder hinunter in Richtung Hydroelectric welches wir nach weiteren 1 1/2 Stunden erreichten. Hier machen wir am Bahnhof eine kurze Pause bevor es 2 1/2 Stunden lang den Bahngleisen entlang nach Aguas Calientes ging. Der Weg entlang der Bahngleise ist recht mühsam und schweißtreibend.
Gehzeit: ca. 6 Stunden 45 Minuten   Streckenlänge: ca. 21,6 Kilometer   Höhenmeter: +1110 Meter / -1080 Meter
Salkantay Trek  Salkantay Trek  Erster Blick auf Machu Picchu  Unsere Gruppe, im Hintergrund Machu Picchu  Den Bahngleisen entlang

Tag 9: Machu Picchu und Zugfahrt nach Ollantaytambo und mit dem Bus weiter nach Cusco
Sehnsuchtsort Machu Picchu, Regen - Bullshit - oder doch nicht?
Um 05:00 gingen wir vom Hotel zum Busbahnhof, schon hier begann es leicht zu Regnen und unsere Stimmung viel fast in den Keller. Während der Busfahrt hinauf nach Machu Picchu wurde der Regen noch stärker. In der Zeit bis die Tore von Machu Picchu geöffnet wurden ließ der Regen zum Glück etwas nach, daher reichte eine Regenjacke für die Führung durch Machu Picchu.

Nach rund 2 Stunden war die geführte Tour vorbei und wir hatten noch 2 1/2 Stunden Zeit die Anlage auf eigene Faust zu erkunden, dies haben wir auch anständig ausgenützt und begannen gleich den Aufstieg zum Sonnentor. Zwischendurch hatten wir durch die Wolken auch den einen oder anderen tollen Blick auf die Anlage von Machu Picchu. Beim Abstieg vom Sonnentor lockerten die Wolken mehr und mehr auf, Nebelschwaden und Sonnenstrahlen wechselten sich ab und so hatten wir wunderschöne Fotomotive.
Fazit: Regen, Wolken und Sonnenstrahlen machen aus Machu Picchu erst einen richtig guten mystischen Ort!
Bevor es mit dem Zug von Aguas Calientes nach Ollantaytambo ging hatten wir noch etwas Zeit, so suchten wir ein nettes Lokal wo gerade "Happy Hour" war, no na - da haben wir zugeschlagen!
Machu Picchu  Machu Picchu  Machu Picchu - auf dem Weg zum Sonnentor

Tag 10: Fahrt über den Altiplano nach Puno
Auch an diesem Tag sollte es der Wettergott nicht besonders gut mit uns meinen, nur in der Tempelanlage von Raqhi hörte der Regen kurz auf und wird konnten im Trockenen die Anlage besichtigen. Die restliche Fahrt bis nach Puno hat es fast nur geregnet und kalt war es auch noch.
Raqchi  Raqchi  Raqchi

Tag 11: Auf dem Titicacasee zu den schwimmenden Inseln der Uros und weiter zur Insel Taquile
Vom Regen wurden wir am Titicacasee verschont, aber strahlend blauer Himmel sieht anders aus.
Zuerst ging es mit dem Boot zu den Uros und ihren schwimmenden Inseln. Danach weiterfahrt zur Insel Taquile wo wir eine Wanderung über die Insel unternahmen und bei einer örtlichen Familie unser Mittagessen serviert bekamen.
Nach dem Mittagessen ging es zur Anlegestelle wo uns unser Boot abholen sollte. In der Zwischenzeit hatte der Wind aufgefrischt und es gab beachtlichen Wellengang, dadurch war es nicht sicher ob wir mit dem Boot abgeholt werden können. Viel hätte nicht gefehlt und wir hätten eine Nacht auf der Insel verbringen müssen.
Danach ging es wieder zurück nach Puno wo wir eine weitere Nacht verbrachten.
Schwimmende Inseln der Uros  Schwimmende Inseln der Uros  Insel Taquile  Insel Taquile  Insel Taquile  Insel Taquile

Tag 12: Besichtigung der Grabtürme von Sillustani, weiter nach Juliaca und Flug nach Lima
Am Morgen ging es mit dem Bus weiter zu den Grabtürmen von Sillustani wo wir die Grabanlagen besichtigten. Weiterfahrt nach Juliaca und Flug nach Lima.
Für diese Nacht wurden wir im Hotel Allpa untergebracht, welches nicht weit von der Pazifikküste entfernt ist. Also machten wir uns gleich nach der Ankunft auf den Weg zum Pazifik wo wir ein nettes Restaurant im Einkaufszentrum Larcomar fanden. Dann machten wir uns auf den Weg zum Hotel, jedoch nicht ohne einen anständigen Absacker in einem kleinen Lokal in der Nähe des Hotels.
Grabtürme von Sillustani  Grabtürme von Sillustani

Tag 13: Busfahrt von Lima nach Huaraz
Gegen 08:00 Uhr wurden wir im Hotel abgeholt und zum Busbahnhof gebracht, von wo wir mit einem komfortablen Reisebuss nach Huaraz fuhren.
Spät am Abend kamen wir in Huaraz an und wurden von Selio Villón, dem Besitzer des Hotel San Sebastian vom Busbahnhof abgeholt. Nach einem gemütlichen Abendessen gab es ein kurzes Briefing für den weiteren Ablauf unseres Aufenthaltes in Huaraz bzw. den Santa Cruiz Trek. Danach ging es mit Cusquena und Pisco bis zur Sperrstunde des Restaurants weiter.
Das Hotel San Sebastian ist ein tolles Hotel welches ich nur jedem empfehlen kann.

Tag 14: Wilcacochasee
Vor dem Santa Cruz Trek stand wieder einmal Höhenanpassung am Programm, diesmal nicht bei Bier und Schnaps sondern wirklich in höheren Lagen. Gegen 09:00 Uhr wurden wir von unserem Guide Johny abgeholt. Johny sollte uns auch am Santa Cruz Trek begleiten. Wir fuhren mit dem Bus über abenteuerliche Wege bis zum Wilcacochasee wo wir dann eine mehrstündige Wanderung unternahmen. Bei dieser Wanderung kam man der einheimischen Bevölkerung sehr nahe, sah wie sie teilweise wohnen und arbeiten. Der weitere Weg führte dann ins Tal zum Fluß Rio Santa wo wir wieder vom Bus abgeholt wurden. Der restliche Tag stand uns zur freien Verfügung.
Gehzeit: ca. 3 Stunden   Streckenlänge: 6,9 Kilometer   Höhenmeter: +309 Meter / -872 Meter
Willcacochasee  Willcacochasee  Willcacochasee  Willcacochasee

Tag 15: Fahrt nach Cashapampa, hier beginnt der Santa Cruz Trek, Zeltnacht in Llamacoral
Am Anfang stand eine lange Busfahrt zum Ausgangspunkt des Santa Cruz Trek. In der Ortschaft Cashapampa wurde dann unser Gepäck welches wir für das Trekking benötigten auf Maultiere verladen und es ging durch ein schmales Tal in Richtung Llamacoral wo wir die Nacht verbrachten.
Auch bei diesem Trekking konnten wir mit unserem Guide einen Deal machen und so trennten sich die schnelleren von den langsameren.
Gehzeit: ca. 3 Stunden 45 Minuten   Streckenlänge: 9,7 Kilometer   Höhenmeter: +936 Meter / -66 Meter
Santa Cruz Trek  Santa Cruz Trek  Santa Cruz Trek

Tag 16: Von Llamacoral zum Basislager des Alpemaya und dem Arhaycocha See, Zeltnacht in Taullipampa
Normalerweise geht es von Llamacoral direkt nach Taullipampa, ein Teil unserer Gruppe machte mit unserem Guide ein paar extra Kilometer und Höhenmeter. Während der Rest der Gruppe mit dem Koch nach dem Mittagessen nach Taullipampa ging, gingen wir zum Basislager des Alpemaya welches bereits auf 4250 Meter liegt. Nach weiteren 150 Höhenmetern erreichten wir den Arhaycocha See. Nach einer kurzen Pause ging es auch für uns wie immer in hohem Tempo nach Taulipampa zu unserem Zeltplatz.
Gehzeit: ca. 6 Stunden   Streckenlänge: 20,6 Kilometer   Höhenmeter: +876 Meter / -470 Meter
Santa Cruz Trek  Santa Cruz Trek  Arhaycocha See   Pirámide

Tag 17: Pass Punto Union 4750m - Zeltnacht in Paria
An diesem Tag sollten wir den höchsten Punkt unserer Tour durch Peru erreichen, sehr früh am Morgen ging es von Taullipampa los um die 900 Höhenmeter vor allen anderen Gruppen zu erreichen.
Schon beim Aufstieg sahen wir weit hinter uns noch ein paar Gruppen nachkommen, zum Glück mussten wir diese nicht überholen. Nach doch mühsamen 900 Höhenmetern erreichten wir dann den Pass Punto Union auf 4750m Seehöhe. Hier warteten wir dann auf den Rest unserer Gruppe und konnten daher eine längere Pause einlegen und die Berglandschaft genießen.
Danach ging es auf der anderen Seite fast 1900m bergab zu unserem nächsten Zeltlager in Paria. Während unseres Abstieges machten wir an einem wunderschön gelegenen See Mittagspause.
Beim weiteren Abstieg lieferten wir uns dann ein Rennen mit unserer Versorgungsmannschaft und bekamen wieder einmal "Crazy People" zu hören.
Bei unserem Zeltplatz angekommen, bekamen wir bald Besuch von 3 einheimischen Frauen welche uns Hauben, Decken usw. zum Kauf anboten. Aber bald outeten sich diese 3 Frauen als "Heilige drei Könige", sie brachten uns zwar keinen Weihrauch, Myrrhe und Gold, jedoch hatten sie uns in dieser abgelegenen Pampa das größte Geschenk mitgebracht und zwar Bier und das nicht in kleinen, sondern gleich in ein Liter Flaschen. Wir waren glücklich!
Gehzeit: 4 Stunden 45 Minuten   Streckenlänge: 14,9 Kilometer   Höhenmeter: +766 Meter / -1235 Meter
Aufstieg zum Pass Punto Union  Pass Punto Union  Pass Punto Union  Abstieg vom Pass Punto Union  Am Weg zum Zelplatz in Paria  Bier mitten in der Pampa

Tag 18: Paria - Vaqueria, Busfahrt ins Llanganuco-Tal, Zeltnacht
Gemütlich beginnt dieser Tag, es geht leicht bergab bevor wir ein Dorf erreichen wo wir wieder alles mögliche zum Kauf angeboten bekommen. Danach geht es wieder einmal bergauf, teilweise auch recht steil bevor wir Vaqueria erreichen. Von hier geht es nach einer kurzen Rast mit dem Bus weiter. Unser Guide hat sich für das Mittagessen einen besonders schönen Platz an einem See ausgesucht, bevor es mit dem Bus über steile Serpentinen weiter nach oben geht. Auf der Passhöhe haben wir eine atemberaubende Aussicht auf das Llanganuca-Tal!
Von diesem trennen uns jedoch 900 Höhenmeter und 16 Kilometer Schotterstraße für welche wir fast eine Stunde mit dem Bus benötigten. Kurz bevor unser Busfahrer in den Bus einstieg machte er noch ein Kreuzzeichen und wir ahnten bereits, was uns auf den nächsten Kilometern erwarten wird.
Zeitweise ist es besser wenn man die Augen schließt und nicht nach unten sieht.
Gut im Llanganuco-Tal angekommen bezogen wir unsere Zelte und hatten noch Zeit einen Spaziergang entlang des Sees zu machen.
Gehzeit: ca. 2 Stunden   Streckenlänge: 6,3 Kilometer   Höhenmeter: +423 Meter / -420 Meter
Santa Cruz Trek  Unser Rettungspferd  Blick ins Llanganuco Tal  Llanganuco Tal  Llanganuco Tal

Tag 19: Lake 69 - Huaraz
Heute geht es zum Lake 69, einem weiteren Highlight unserer Reise. Der Lake 69 liegt ebenfalls auf über 4600m Seehöhe, dieser Aufstieg sollte für mich extrem schwer werden, denn mit einer anständigen Verkühlung sollte dieser Aufstieg sehr mühsam werden. Aber nach 2 Std. 50 Minuten hatte ich es als 3. ebenfalls geschafft und durfte den wunderschönen See betrachten. Mein vorab geplantes Bad im See fiel allerdings der Verkühlung zum Opfer, so konnte ich nur den beiden Anderen abgehärteten beim Sprung ins "kalte Nass" zusehen. Lange blieben sie jedoch auch nicht im Wasser, bei ca. 7-8° C auch kein Wunder.
Eine kleine Überraschung gab es beim Abstieg vom See, uns kamen rund 70 Touristen entgegen welche am frühen Morgen von Huaraz hierher gekarrt wurden. Diese fragten laufend wie weit es noch wäre und waren am Boden zerstört als sie unsere Antworten erhielten. Die meisten hatten nicht einmal einen Rucksack dabei, keine entsprechende Kleidung und auch viel zu wenig zum Trinken. Ich befürchte das vielleicht 10-15 dieser Leute ihr Ziel erreicht haben und der Rest vorher resigniert den Rückweg angetreten hat.
Im Tal angelangt gab es wieder ein ausgezeichnetes Mittagessen, danach ging es mit dem Bus zurück nach Huaraz.
Gehzeit: ca. 4 Stunden 35 Minuten   Streckenlänge: 14,5 Kilometer   Höhenmeter: +902 Meter / -902 Meter
Blick zum Lake 69  Lake 69  Lake 69  Geri beim Relaxen am Lake 69  Blick zum Huscarán dem höchsten Berg Perus

Tag 20: Huaraz - zur freien Verfügung
Dieser Tag stand uns zur freien Verfügung, so ging es nach dem Frühstück und einem Cusquena ins Stadtzentrum um ein paar Mitbringsel zu kaufen. Den restlichen Tag und Abend verbrachten wir gemütlich im Hotel und haben dort so einiges konsumiert. Am nächsten Morgen wurde eine unserer Mitwanderinnen beim Frühstück vom Hotelchef gefragt, ob es evtl. auch noch ein Pisco sein dürfte......

Tag 21: Busfahrt Huaraz - Lima
Am frühen Vormittag wurden wir wieder zum Busbahnhof gebracht von wo wir nach Lima zurück fuhren. Untergebracht waren wir wieder im Hotel Allpa.

Tag 22: Vormittag zur freien Verfügung, Pazifikküste, am Abend Flug über Paris nach Wien
Der Vormittag stand wieder zu unseren freien Verfügung, so machten wir uns wieder auf den kurzen Weg zum Pazifik wo wir im Shoppingcenter Larcomar etwas Geld los werden wollten.
Daraus wurde jedoch nichts, denn die Preise für anständige Produkte sind gleich hoch wie bei uns. Am Rückweg machten wir nochmal in einem Restaurant Pause bevor wir zum Hotel retour gingen und dann zum Flughafen gebracht wurden.

Tag 23: Ankunft am Abend in Wien
In Paris angekommen gab es wieder eine kleine Flughafenrundfahrt mit allen möglichen Kontrollen wo mir von den Kontrolleuren mein teuer erkaufter Pisqo zerstört wurde was ich jedoch erst später bemerkt hatte.
Da wir fast 3 Stunden Zeit hatten für unseren Anschlussflug nach Wien setzten wir uns gemütlich in ein Kaffee wo wir dann fast die Zeit übersehen hatten und wir uns mit "Last Call" zu unserem Flugzeug begaben.

Anmerkung: Die angeführten Tagesetappen können je nach Veranstalter, Guide und Gruppe abweichen. Je nach Gruppengröße und Kondition entscheidet der Guide vor Ort wo Pausen und die Zeltlager aufgebaut werden.

zu den Fotos

Kartenübersicht unserer Trekkingtouren:

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Ausrüstung:
Die fertige Packliste für jeden wird es nicht geben, jeder hat so seine Vorlieben und vieles hängt von den Wetterverhältnissen ab. Einige Tipps möchte ich euch hier trotzdem geben.
Das wichtigste vorweg: Die Wanderschuhe sollten gut passen, der Rucksack sollte optimal angepasst sein und bei der Kleidung ist das Zwiebelprinzip das wohl beste Mittel.
Die Temperaturen schwanken im Laufe des Tages sehr stark. Einmal Sonnenschein, dann Wolken und evtl. stärkerer Wind und man kann von der kurzen Hose und dem T-Shirt zur langen Hose und zu einer leichten Daunenjacke wechseln und das ganze Spiel kann man dann mehrmals am Tag wiederholen.

Wanderschuhe: Hier scheiden sich bereits die Geister, viele setzen auf Trekkingschuhe, meine Empfehlung sind jedoch knöchelhohe Wanderschuhe, sie bieten einfach mehr Halt.
Ich hatte zusätzlich zu den Wanderschuhen noch Trekkingschuhe mit, diese konnte man sehr gut für Machu Picchu, div. Besichtigungen und zum Fliegen anziehen. Für die Trekkingtouren bevorzugten wir alle die knöchelhohen Wanderschuhe, sie bieten mehr Halt speziell bei schwierigeren und langen Streckenabschnitten.

Rucksack: 30-40 Liter, eher 40 Liter wenn man eine Fotoausrüstung und die wichtigsten Kleidungsstücke immer bei der Hand haben möchte.
Trekkingstöcke: Bei Knieproblemen sicher empfehlenswert, ansonsten können diese Zuhause bleiben.
Regenschutz: Regenjacke und Regenhose oder Ponjo - je nach Vorliebe
Softshell-Jake: Möglichst winddicht
T-Shirts: Für ein 4tägiges Trekking genügen 2 T-Shirts, es beginnen alle Mitwanderer zu riechen. Für Machu Picchu ein drittes einpacken. Für den restlichen Reiseverlauf abseits der Trekkingtouren je nach Bedarf.
Pullover: Ein leichter Fleecepullover ist empfehlenswert.
Wanderhose: Am besten eignen sich abzippbare Wanderhosen, eine in Reserve genügt vollkommen, evtl. für Machu Picchu eine in Reserve.
Wandersocken: Hier genügen auch 2 Paar, evtl. ein drittes Paar für die Nächte im Schlafsack
Reisetasche: Anders als vielfach empfohlen wird, habe ich den umgekehrten Weg gewählt. Meist liest man dass man eine kleine Tasche für die nicht benötigten Gegenstände während des Trekking mitnehmen sollte. Ich habe eine kleinere Trekkingtasche für die Trekkingtouren genommen, diese konnte ich großteils schon vorgepackt in der großen Reisetasche verstauen. Dadurch war ich mit dem Packen für die Trekkingtouren in wenigen Minuten fertig. Meine Wahl für die Reisetasche fiel auf die "eagle creek No Matter What Rolling Duffel XL".
Trekkingtasche: Eine gute Tasche für das restliche Gepäck (Schlafsack, Unterlagsmatte usw.), diese sollte Schmutz und Regen abhalten können, ich habe hier auf die Ortlieb Duffle 60 gesetzt. Diese ist nicht ganz günstig, jedoch wasserdicht und man kann einiges in ihr verstauen. Beide Taschen haben ihren Zweck vollkommen erfüllt und auch keine Schäden davon getragen.
Unterlagsmatte: Am besten aufblasbar, diese kann sehr klein verstaut werden und hat auch ein geringes Gewicht. Dazu am besten einen Blasebalg mitnehmen, denn in großen Höhen ist die Luft recht dünn und dann noch eine Unterlagsmatte aufblasen kann einem schon an die Grenzen bringen.
Meine Empfehlung wäre hier die Sea to Summit Ultralight mit dem Pumpsack ebenfalls von Sea to Summit, in diesem kann auch die Unterlagsmatte beim Transport verpackt werden.
Ähnliche Produkte gibt es auch von THERM-A-REST, wobei mir hier der Pumpsack nicht zusagt. Falls vorhanden ein Reparaturset zum Kleben der Unterlagsmatte einpacken.
Schlafsack: Hier sollte man in ein anständiges Produkt investieren, denn die Nächte können sehr kalt werden, es gibt nichts unangenehmeres als die ganze Nacht zu frieren. Evtl. zusätzlich einen Hüttenschlafsack, dieser wärmt zusätzlich und schützt auch den Schlafsack. Manche Nächte können sehr kalt werden, da kann man dann schon mit -10° C rechnen.
Für die kälteren Nächte ist eine lange Unterhose, sowie ein langarm Shirt empfehlenswert.
Sonstiges: Dünne Handschuhe wenn man mit Stöcken geht, ein Microfaserhandtuch für die morgendliche Katzenwäsche, denn mehr wird es beim Trekking nicht werden.
Trinkflasche: Am besten eine gute Trinkflasche aus Kunststoff mit 1 Liter Inhalt, oder auch 2 mit jeweils 0,50 Liter. Die Flaschen sollten heißen Tee welchen man am Morgen erhält aushalten können, hier viel meine Wahl auf Flaschen von 720degree. Einige hatten zusätzlich kleinere Flaschen dabei um hier am Abend heißes Wasser einzufüllen und nahmen diese als Wärmeflasche mit in den Schlafsack.
Kopfbedeckung: Eine Haube ist Pflicht, einen Schlapperhut - sieht nicht besonders gut aus, jedoch schützt dieser optimal vor der starken Sonneneinstrahlung, eine Kappe ist meist zu wenig, denn Nacken und Ohren bleiben unbedeckt.

Wäsche waschen: Bei unserem Reiseablauf hat sich Puno optimal dafür angeboten, in unserem Hotel konnten wir bei unserer Ankunft die Schmutzwäsche abgeben und erhielten diese für wenig Geld am nächsten Abend retour. Die Wäsche war sauber und gebügelt. Dadurch kann mann sich einiges an Volumen und Gewicht sparen.

Hygiene:
Persönliche Medikamente, Schmerztabletten, Kohletabletten für "Montezumas Rache", evtl. auch "Imodium" wenn es ganz "dünn" kommen sollte.
Zahnbürste u. Zahnpasta (hier gibt es kleine Tuben für Reisen), ansonsten die selben Dinge wie in einem normalen Urlaub.
Für den Salkantay-Trek evtl. Duschgel, je nach Zeltplatz beim Salkantay-Trek gibt es da und dort eine Duschgelegenheit (Kaltwasser), das Duschgel kann man beim Santa Cruiz Trek getrost weglassen.
Erste Hilfe Paket, Hygiene-Spray um die Hände zu desinfizieren, Sonnenschutz, Lippenschutz, WC-Papier (falls man eine Toilette findet wird man sicher kein WC-Papier vorfinden)...., am besten einen Teil der Rolle mit der Hand wickeln und in ein Plastiksackerl geben, dieses benötigt nicht viel Platz und man hat immer etwas zur Hand. Auch Feuchttücher sind empfehlenswert.
Insektenschutzmittel: Meine Empfehlung - NOBITE, einmal direkt zum Auftragen auf die Haut und einmal NOBITE Kleidung. Mit NOBITE Kleidung kann man schon Zuhause seine Kleidung für das Trekking einsprühen, denn die Biester stechen auch durch T-Shirt und Wanderhose. Diese Stiche sind sehr unangenehm und man hat noch Tage danach etwas davon.

Gewichtslimit: Neben den Gewichtslimit bei den Airlines gibt es auch bei den Trekking-Touren ein Limit. Beim Salkantay-Trek sind es 8 Kilogramm und beim Santa Cruiz Trekking max. 12 Kilogramm pro Person was von den Tragtieren getragen wird. Etwas schwierig sind die 8 Kilogramm beim Salkantay-Trekking einzuhalten, jedoch wurde hier ein Auge zugedrückt und bis zu 10 Kilogramm akzeptiert.

Elektronik: Wer seine Reise fotografisch dokumentieren möchte benötigt neben der Kamera noch ein paar zusätzliche Gegenstände.

Kamera: Welche Kamera? Das muss jeder für sich entscheiden! Wer nicht auf besondere Bildqualität wert legt kann getrost eine Kompaktkamera mitnehmen, hier gibt es eine große Auswahl an Kameras.
Eine Spiegelreflex wäre natürlich optimal bezüglich der Bildqualität, jedoch beim Trekking unhandlich und schwer. Eine Alternative wäre eine Systemkamera welche dann auch bei mir mit auf Tour war. Da ich bereits eine Olympus OM-D E-M10 mit 12-50mm Objektiv besaß wurde diese eingepackt. Als Backup (man weiß ja nie) kam noch eine Pen E-PL6 mit nach Peru.
Das Olympus 12-50mm Objektiv ist definitiv kein Lichtriese jedoch für mich das optimale Objektiv, um den am häufigsten benötigten Brennweitenbereich abzudecken. Ich hatte 4 Reserveakkus dabei, normalerweise sollte man mit 2 Reserveakkus durch kommen, denn die Olympus-Akkus hatten auch keine Probleme mit der Kälte.

GPS-Aufzeichnung: Dafür gibt es ebenfalls mehrere Möglichkeiten! Ein Smartphone hat fast jeder mit, jedoch ist die Akkulaufzeit dafür definitiv zu gering. Power Bank - ja aber wieder zu schwer und während der Wanderungen keine wirkliche Option. Uhren mit GPS - auch bei diesen ist meist nach einem Tag Schluss - das Nachladen hat in den kalten Nächten bei einigen Mitwanderern dann leider nicht funktioniert.
Ich habe auf mein altes, jedoch bewärtes Garmin Oregon zurückgegriffen, dieses wurde mit Lithium-Batterien betrieben und so hatte ich sehr gute GPS-Tracks!
Mit einem Satz dieser Lithium-Batterien kam ich ca. 2 1/2 Tage aus. Ein weiterer Vorteil dieser Batterien ist dass sie sehr leicht und wenig kältempfindlich sind.
Natürlich gibt es auch einen Nachteil, freies Kartenmaterial für Peru welches auf dem Garmin verwendet werden kann ist rar und nicht besonders gut, bei mir stand jedoch die Touraufzeichnung im Vordergrund, dadurch konnte ich mit dieser Lösung sehr gut leben.

Handy: Mein Smartphone war ebenfalls dabei, dieses wurde jedoch in den Flugzeugmodus versetzt, nur bei Aufenthalten in Hotels mit WLAN-Zugang wurde WLAN aktiviert. Mit dem Flugzeugmodus hat man trotzdem die Möglichkeit schnell ein Foto zu machen, wenn die Kamera einmal nicht zur Hand ist.
Mit einer entsprechenden App und entsprechendem Kartenmaterial kann man es auch zur Orientierung verwenden. Dies ist zum Beispiel in Lima wenn man auf eigene Faust unterwegs ist sehr nützlich sein.
Meine Wahl als GPS-Programm fiel auf "Locus Map", dieses hatte ich auch schon vorher bei diversen Bergtouren und Hausboot-Touren verwendet. Für Locus-Map gibt es jede Menge Kartenmaterial zum Download, je nach Gebiet ist dieses oder jenes die bessere Wahl. Passendes Kartenmaterial gibt es für Süd- u. Mittelamerika hier. Also rechtzeitig vor der Reise damit auseinander setzen.

Reisestecker: In den meisten Hotels wird der US-Stecker eingesetzt, teilweise gibt es eine Kombination aus US- und Europasteckern, diese sind oft ungünstig im Bereich des Waschbecken im Badezimmer angesiedelt und zum Laden von elektronischen Geräten ist dies nicht der optimale Platz. Daher ist ein Reisestecker für die USA Pflicht, dieser benötigt nicht viel Platz und wiegt auch fast nichts. Meine Wahl viel jedoch auf einen Reiseadapter von Skross, diesen kann man in rund 200 Ländern einsetzen und besitzt zwei USB-Anschlüsse um Handy und weiteres elektr. Zubehör aufzuladen. Dadurch kann man mit einer Steckdose bequem sein Equipment laden, denn Steckdosen sind in den Hotels meist rar oder nur schwer zu erreichen.
Ladegeräte: Smartphone ist klar! Bei vielen aktuellen Kameras wird der Akku in der Kamera geladen, wenn jedoch Ersatzakkus mitgenommen werden ist dies ein Nachteil. Daher gibt es teilweise recht günstige externe Ladegeräte welche teilweise sogar mit Micro-B Anschluss funktionieren, so kann man häufig auch das Ladegerät des Smartphone verwenden oder wie oben erwähnt mit dem Skross-Reisestecker mit USB-Anschluss die Akkus laden.
Stativ: Der Sternenhimmel in den Anden ist ein Traum und bietet sich für nächtliche Aufnahmen einfach an, daher ist ein Stativ pflicht! Leider ist es in den Nächten sehr sehr kalt, ich habe daher auf solche Aufnahmen verzichtet und blieb im warmen Schlafsack - Stativ umsonst mitgenommen.

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